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Dienstag, 28. Juni 2011

Sieben überraschende Dinge über Sonnenschutz und Sonnenlicht, die man Ihnen vorenthalten will « infowars-deutschland

Mike Adams

Wenn Sie sich über Sonnenschutzmittel umhören, so werden Ihnen Leute, die von Gesundheitsbehörden und Mainstream-Medien systematisch falsch informiert wurden, wahrscheinlich eine Menge erzählen. Doch was in den üblichen Mainstream-Nachrichtenkanälen über Sonnenschutz berichtet wird, ist in den allermeisten Fällen falsch. Deshalb folgt hier ein kurzer Leitfaden über die sieben wichtigsten Dinge, die Sie über Sonnenschutzmittel, Sonnenlicht und Vitamin D wissen sollten.

1. Die FDA verweigert die Zulassung für natürlich schützende Inhaltsstoffe in Sonnenschutzmitteln und Sonnenblockern.

Fakt ist: Wenn Sie ein wirklich natürliches Sonnenschutzprodukt herstellen, und dabei exotische Pflanzenextrakte mit hochwirksamen Sonnenschutz-Eigenschaften verwenden, so werden Sie

dieses Produkt mit Sicherheit niemals als »Sonnenschutz«-Produkt auf den Markt bringen können. Denn darüber, was als Sonnenschutz angewendet werden darf und was nicht, entscheidet die [US-Arzneimittelzulassungsbehörde] FDA, unabhängig davon, ob es tatsächlich wirkt oder nicht. Ganze zwei natürliche Inhaltsstoffe hat die FDA als Sonnenschutzmittel zum Verkauf zugelassen, nämlich Zinkoxid und Titaniumdioxid.

Jeden anderen nichtchemischen Sonnenschutz-Inhaltsstoff würde die FDA, sofern er als »Sonnenschutz« angeboten würde, als falsch etikettiert betrachten und vom Markt nehmen lassen … selbst dann, wenn er exzellenten Sonnenschutz böte!

Es überrascht also nicht, dass dieses Monopol für chemische Stoffe in Sonnenschutzmitteln nur dazu angelegt ist, die Profite der Chemiekonzerne zu schützen, während Firmen, deren natürliche Produkte weit bessere Ergebnisse versprechen, an den Rand gedrängt werden.

Das Ganze ist ein neuerliches Beispiel dafür, wie die FDA echter Innovation im Gesundheitsbereich im Wege steht.

2. Nahezu alle konventionellen Sonnenschutzmittel enthalten krebsverursachende Chemikalien.

Lesen Sie die Liste der Inhaltsstoffe eines beliebigen Sonnenschutzmittels, das in einem großen Supermarkt angeboten wird. Ich sage Ihnen:

Die Namen der meisten Chemikalien von der Liste werden Sie wahrscheinlich nicht einmal aussprechen können. Der Grund ist, dass die meisten Sonnenschutzmittel krebsverursachende Duftstoffe – Parabene, scharfe Alkohole, toxische chemische Lösungsmittel und aus Erdöl gewonnene Öle – enthalten. In Wirklichkeit stellt so ein normales Sonnenschutzmittel eine chemische Angriffswaffe für den Körper dar. Weshalb denn auch die Forschung gezeigt hat, dass die Verwendung von Sonnenschutzmitteln sogar mehr Krebs verursacht als sie verhindert.

3. In einem Land, wo bei mehr als 70 Prozent der Bevölkerung ein Vitamin-D-Mangel besteht, blockieren Sonnenschutzmittel tatsächlich die Produktion von Vitamin-D.

Vitamin-D-Mangel ist die vermutlich am weitesten verbreitete Form von Vitaminmangel in den USA. Studien haben ergeben, dass bei 70 Prozent der Weißen und bei bis zu 97 Prozent der Farbigen ein Vitamin-D-Mangel besteht.

Chronischer Vitamin-D-Mangel fördert die Entstehung von Krebs, Grippe und Infektionen, Depression, Osteoporose und Störungen des Hormonspiegels. Je nachdem, wem Sie glauben, kann Vitamin D allein die Entstehung von 50 bis 80 Prozent aller Krebserkrankungen verhindern.

Dadurch, dass sie die Vitamin-D-Produktion in der Haut blockieren, können Sonnenschutzprodukte tatsächlich zu einem Nährstoffmangel führen, der die Krebsentstehung fördert.

Das heißt natürlich nicht, dass Sie unter keinen Umständen ein Sonnenschutzmittel verwenden sollten. Wenn Sie eine wirklich blasse Haut haben und einen Tag am Strand von Hawaii verbringen wollen, dann nützt Ihnen offensichtlich eine gewisse Menge Sonnenschutz, wenn Sie ein wirklich natürliches Produkt verwenden. Wer jedoch gesundheitsbewusst lebt und gut informiert ist, der wird versuchen, durch eine vorsichtige Exposition, durch welche die Vitamin-D-Produktion in der Haut angeregt wird, eine natürliche, gesunde Hautbräunung zu erreichen. (Jawohl, gebräunte Haut ist tatsächlich gesund, wenn sie mit gesunder Ernährung einhergeht; siehe weiter unten.)

4. Sie können Ihre innere Sonnenresistenz durch Änderung Ihrer Ernährung ankurbeln.

Hier ist das wirkliche Geheimnis über Sonnenexposition, über das kein Schulmediziner spricht (weil die, wie üblich, von Ernährung nichts verstehen): Sie können Ihren inneren Sonnenschutz dadurch ankurbeln, dass Sie Superfoods und antioxidantienreiche Lebensmittel essen.

So ist beispielsweise der Ergänzungsstoff Astaxanthin dafür bekannt, dass er die natürliche Widerstandskraft der Haut gegen Sonnenbrand fördert. Seine fettlöslichen Carotinoide werden in die Hautzellen transportiert, wo sie diese vor der UV-Strahlung schützen.

Je mehr natürliche Antioxidantien Ihr Essen enthält, desto mehr Sonnenlicht kann Ihre Haut vertragen, ohne dass es zum Sonnenbrand kommt. Fast jeder denkt, die Widerstandsfähigkeit gegen Sonnenbrand sei ausschließlich genetisch bedingt. Falsch. Man kann die Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlen durch radikale Ernährungsumstellung radikal verbessern.

Ich selbst bin dafür ein gutes Beispiel, denn vor Jahren, als ich mich noch von Junkfood ernährte, bekam ich nach 20 bis 30 Minuten in der Sonne einen Sonnenbrand. Heute, wo ich jeden Tag Superfood und Top-Nährstoffe zu mir nehme, kann ich dagegen stundenlang in der Sonne bleiben und werde nur leicht rot (was innerhalb weniger Stunden wieder verschwindet und nicht zum Sonnenbrand oder gar zu Blasenbildung führt).

Mit Ausnahme eines einzigen ganztätigen Besuchs in einem Wasserpark habe ich seit über acht Jahren keinen Sonnenschutz mehr aufgetragen. Ich bin sehr viel in der Sonne und mache mir absolut keine Sorgen über Hautkrebs. Meine Haut sieht, wie mir immer wieder versichert wird, deutlich jünger aus, als es meinem biologischen Alter entsprechen würde. Und das kommt nicht von Sonnenschutzmitteln, sondern von der Ernährung. Sonne lässt Ihre Haut nicht »altern«, wenn Sie sich nährstoffreich ernähren.

5. UV-Strahlen allein führen nicht zu Hautkrebs.

Es ist ein medizinischer Mythos, dass »UV-Strahlen Hautkrebs verursachen«. Diese falsche Vorstellung ist ein Konstrukt der ignoranten Mediziner (Dermatologen) und der gewinnorientierten Hersteller von Sonnenschutzmitteln.

Die Wirklichkeit ist viel komplizierter: Nur wenn die UV-Einwirkung mit chronischem Nährstoffmangel, der die Haut anfällig macht, einhergeht, kann sich Hautkrebs entwickeln.

Mit anderen Worten: Damit es zum Hautkrebs kommt, müssen Sie Junkfood essen, schützende Antioxidantien meiden und sich dann noch auch exzessiver UV-Strahlung aussetzen. Alle drei Elemente müssen zusammenkommen. Die Schulmedizin ignoriert den Einfluss der Ernährung völlig und konzentriert sich stattdessen auf einen einzigen Faktor: Sonnenschutzmittel oder kein Sonnenschutzmittel – eine eindimensionale Herangehensweise, die so sehr vereinfachend ist, dass es schon an Täuschung grenzt.

Die Medizinindustrie will anscheinend nicht, dass die Menschen dahinterkommen, dass sie sich den Weg zu gesünderer Haut buchstäblich essen können. Die Haut besteht ausschließlich aus den Nahrungsmitteln, die Sie zu sich nehmen. Wäre es daher überhaupt vorstellbar, dass Ihre Ernährung die Gesundheit Ihrer Haut nicht beeinflusst? Und doch ist kein Schulmediziner – weder Dermatologen noch Allgemeinärzte und auch nicht die Gesundheitsbehörden – so ehrlich, zuzugeben, dass die Ernährung weitgehend dafür ausschlaggebend ist, wie die Haut auf UV-Strahlung reagiert.

6. Nicht alle »natürlichen« Sonnenschutzmittel sind wirklich natürlich.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sogenannte »natürliche« Sonnenschutzmittel kaufen. Es gibt zwar einige gute, aber viele sind nur Beispiele dafür, dass hier etwas »grün-gewaschen« wird; sie heißen zwar »natürlich« oder »organisch«, enthalten aber dennoch jede Menge synthetischer Chemikalien.

Ein guter Leitfaden, der Auskunft über Sonnenschutzmittel gibt, ist Environmental Working Group (EWG)

Zu den wirklich natürlichen Produkten zählen Loving Naturals sunscreen und Badger All Natural Sunscreen. Lesen Sie die Liste der Inhaltsstoffe. Wählen Sie keine Sonnenschutzmittel, die Inhaltsstoffe enthalten, die nach Chemie klingen:

  • Methyl…
  • Propyl…
  • Butyl…
  • Ethyl…
  • Trieth…
  • Dieth…

usw.

Kaufen Sie stets duftstofffreie Sonnenschutzmittel, es sei denn, Sie wollten Ihre Haut unbedingt mit parfümierten Chemikalien traktieren. Ein typisches Sonnenschutzmittel enthält über ein Dutzend krebserregende chemische Duftstoffe, die über die Haut aufgenommen werden. Die meisten Sonnenschutzmittel wirken bei vorschriftsmäßiger Anwendung wie giftige Bäder, die die Leber belasten und Krebs verursachen können.

7. So manches »chemiefreie« Sonnenschutzmittel strotzt vor Chemikalien.

Suchen Sie einmal bei Amazon.com nach »chemiefreien natürlichen Sonnenschutzmitteln« (»chemical free natural sunscreen«) und sie finden einen (englischen) Eintrag für:

Jason Natural Cosmetics – der beste chemiefreie Sonnenblocker der Welt, Creme, 4oz

Klicken Sie auf das Produkt und Sie finden eine Liste der Inhaltsstoffe, darunter:

c12-15 Alkyl Benzoate, Caprylic/Capric Triglyceride, Sorbitan Isostereate, Sorbitan Sesquioleate, Ethylhexyl Palmitate, Ethyl Macadamiate, Calcium Starch Octenylsuccinate, Stearalkonium Hectorite

Und das sollen keine Chemikalien sein? Ethylhexylpalmitat ist KEINE Chemikalie? Wen wollen die zum Narren halten? Die Beschreibung (Titel) dieses Produkts bei Amazon ist falsch und irreführend. Fairerweise muss man zugeben, dass dieser offenbar von der Vertriebsfirma und nicht von der Firma Jason selbst bei Amazon eingestellt worden ist. Aber es ist ein Beispiel dafür, dass die Information, die man bei Onlinehändlern findet, häufig irreführend sein kann.

Lesen Sie vor der Anwendung immer die Liste der Inhaltsstoffe des Sonnenschutzmittels. Vergiften Sie sich nicht mit Ihrem Sonnenschutz!

Hüten Sie sich vor dem Minenfeld der Falschinformation bei Sonnenschutzmitteln!

Bei Sonnenschutzmitteln ist die »offizielle« Information, die über die Mainstream-Medien verbreitet wird, vielleicht stärker als bei jedem anderen Körperpflegemittel hoffnungslos irreführend (wenn nicht sogar schlicht falsch). Erstaunlicherweise will in den Medien oder von offizieller Seite niemand zugeben, dass chemische Duftstoffe gesundheitsschädlich sind. In ähnlicher Weise will keiner zugeben, dass die Chemikalien, mit denen Sie Ihren Körper eincremen, über die Haut ABSORBIERT werden.

Bevor diese beiden Fakten nicht eingestanden werden, ist alles, was sonst über Sonnenschutzmittel gesagt wird, leeres Geschwätz. Jede ernsthafte Aussage über Sonnenschutz muss damit beginnen, dass die Chemikalien, die auf die Haut aufgetragen werden, über die Haut aufgenommen werden, und dass die meisten Sonnenschutzmittel aus einem Chemiecocktail von krebserregenden Substanzen hergestellt werden.

Diese Wahrheit über Sonnenschutzmittel wollen Ihnen die Sonnenschutz- und auch der Krebsindustrie vorenthalten. Es ist das kleine schmutzige Geheimnis des Sonnenschutzes: Je mehr man verwendet, desto mehr VERURSACHT man Krebs im Körper! (Und umso mehr Geld verdienen die Krebszentren mit der »Behandlung« mit tödlichen Chemikalien, genannt Chemotherapie.)

Also: Augen auf beim Kauf! Sonnenschutzpräparate sind ein Minenfeld von Lügen, Betrug und Falschinformation, um Ihnen vorzuenthalten, wie wichtig Sonnenlicht ist und welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind, krebserregende Chemikalien auf der Haut anzuwenden.

Bleiben Sie (wenn nötig) bei wirklich natürlichen Sonnenschutzmitteln und versuchen Sie, eine gesunde Bräunung zu erreichen, während Sie reichlich Superfoods und Antioxidantien zu sich nehmen. Überlegen Sie, regelmäßig Astaxanthin oder andere fettlösliche Nährstoffe einzunehmen. Pressen Sie täglich frisches Obst und Gemüse aus, das jede Menge lebendiger Nährstoffe enthält. Steigern Sie den Aufenthalt in der Sonne langsam, um eine gesunde Bräune zu erhalten, so dass Sie kein Sonnenschutzmittel brauchen. Entgegen all der Falschinformation, die man uns liefert, ist eine gesunde Bräune ein gutes Zeichen für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese in der Haut.

Sonntag, 26. Juni 2011

Vertrauen der Deutschen in den Euro auf Tiefststand

26.06.2011 Dr. Claudia von Gerstenberg

Die Deutschen haben wenig Vertrauen in den Euro - C.v.Gerstenberg
Am 26. Juni 2011 wurde bekannt, dass die Deutschen der europäischen Gemeinschaftswährung kaum noch vertrauen. Das ergab eine aktuelle "Allensbach"-Umfrage.

Zugegeben: Zu den größten Verfechtern der europäischen Gemeinschaftswährung gehörten die Deutschen noch nie. Schon kurz nach der Einführung des Euro wurde er wegen der gefühlt hohen Inflation kurzerhand in "Teuro" umbenannt. Nun führt allem Anschein nach die akute griechische Schuldenkrise, die die europäische Gemeinschaftswährung in den Abgrund zu reissen droht, zu einem weiteren Vertrauensverlust. Wie ein Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" über die jüngst durchgeführte Umfrage des "Instituts für Demoskopie Allensbach" ergab, haben nur noch neunzehn Prozent der Bundesbürger Vertrauen in den Euro. Das ist nicht nur ein weiterer Rückgang gegenüber den bisherigen Umfragen, sondern auch ein historischer Tiefststand seit der Einführung der europäischen Währung. Mehr über die Hintergründe lesen Sie in diesem Artikel.

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Umfrage: Vertrauen der Deutschen in den Euro auf Tiefststand | Suite101.de

Dass es um das Vertrauen der Deutschen in den Euro derzeit nicht zum Besten bestellt ist, war angesichts der beunruhigenden Schuldenkrise in Griechenland kaum anders zu erwarten. Wie die aktuelle Umfrage des "Allenbach"-Instituts ermittelte, haben zunehmend weniger Deutsche Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung. Insgesamt gaben 71 Prozent aller Befragten an, wenig bis gar kein Vertrauen in den Euro zu haben. Mit 19 Prozent attestierte ihm lediglich eine Minderheit großes oder sehr großes Vertrauen. Ein Ergebnis, das nicht nur Wirtschafts- und Währungsexperten aufhorchen lassen sollte. Im April 2008, wenige Monate vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise, konnte der Euro im Vergleich zur jetzigen "Allensbach"-Umfrage noch Traumwerte erzielen. Damals wurden weniger als die Hälfte Euro-Skeptiker gezählt. Im April 2011 waren es dagegen bereits 66 Prozent, die dem Euro nur noch wenig oder gar kein Vertrauen mehr entgegenbrachten. Seitdem hat die europäische Gemeinschaftswährung wegen der Schuldenkrise noch weiter an Vertrauen eingebüßt.

Die Deutschen haben wenig Vertrauen in den Rettungsschirm der EU

Ein besonders brisantes Ergebnis der Umfrage: Mehr als 50 Prozent aller Befragten zweifeln nicht nur am Euro selbst, sondern auch am von der EU und dem IWF beschlossenen Rettungsschirm für hochverschuldete Euroländer. 68 Prozent glauben nicht, dass der Rettungsschirm den Euro dauerhaft stabilisieren kann. Nur eine Minderheit von fünfzehn Prozent geht davon aus, dass der mit rund 750 Milliarden ausgestattete Rettungsschirm das geeignete Instrument zur Stabilisierung der europäischen Gemeinschaftswährung ist.
Ähnlich schlechte Ergebnisse hatte bereits im April 2011 eine repräsentative "Forsa"-Umfrage im Auftrag des "Stern" ergeben. Damals zeigten sich etwa 60 Prozent der gut tausend befragten Deutschen besorgt oder sehr besorgt über die finanziellen Folgen des EU-Rettungsschirms, während nur 14 Prozent in dieser Hinsicht keine oder nur sehr wenig Sorgen äußerten. Als Skeptiker in Sachen Euro-Rettungsschirm erwiesen sich vor allem ältere Menschen. Jüngere unter dreißig zeigten sich dagegen laut der "Forsa"-Umfrage weniger besorgt. Der Grund dürfte darin liegen, dass ältere Menschen in der Regel mehr Vermögen angehäuft haben und zudem über größere Lebenserfahrung im Zusammenhang mit Wirtschafts- und Finanzkrisen verfügen.
Quellen: welt.de, finanzwirtschafter.de

Berufsalltag Zimmermädchen - "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so tief sinken würde" - Job & Karriere - sueddeutsche.de

Sie werden von halbnackten Gästen beim Putzen beobachtet, beseitigen die Spuren von Sex-Orgien und wissen oft mehr über ihre Gäste, als denen lieb ist: Keiner kennt die Abgründe des Reichtums so gut wie die Zimmermädchen in Luxushotels. Drei Betroffene aus Berlin berichten.

Ana Feory sitzt in der Lobby eines Berliner Design-Hotels, schulterfreies T-Shirt mit Tigermotiv, sonnengebräuntes Dekolleté, schwarze Röhrenhose, neben ihr ein Rollkoffer, vor ihr ein Cappuccino. Sie wirkt wie eine Geschäftsfrau, fehlen nur Laptop und iPhone, aber dafür hat sie kein Geld. Auch der Cappuccino ist eine Ausnahme. Eine Übernachtung im Hotel kann sich Ana Feory nicht leisten. Zimmer und Suiten von insgesamt 17 Luxushotels hat sie in ihrem früheren Leben als Zimmermädchen mit dem Staubsauger in der Hand kennengelernt. Heute ist Feory 71 Jahre alt, sieht aber aus wie 50. "Die Bewegung beim Putzen hält jung", sagt sie. Das ist ernst gemeint.
Südwest-Hotels wieder auf Wachstumskurs
Zimmermädchen erfahren oft mehr über ihre Gäste, als denen lieb ist. (© picture alliance / dpa)
Zimmermädchen: Wer sind diese Frauen, die mit gesenkten Augen über Hotelflure huschen? Die mehr von den Gästen mitbekommen, als manchen Gästen lieb ist? Die an Türen klopfen und "Housekeeping" rufen? Die mit tausendfach gebeugtem Rücken Badewannen polieren, damit der Gast der Illusion erliegt, er sei der erste, der diese Wanne benutzt? Und die so tun müssen, als sei nichts, wenn der Gast sie halbnackt beim Putzen beobachtet?
Es sind Menschen wie Ana Feory. Sie beginnt zu weinen, wenn sie von ihrem Leben erzählt, von Ehe und Scheidung, einem früheren Führungsjob bei einer Behörde und Geld, das sie verlor, als sie dem falschen Anlagenberater vertraute. Irgendwann wusste sie nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollte.
Ana Feory hätte aufgeben können, aber sie riss sich zusammen und wurde Zimmermädchen in Fünf-Sterne-Hotels - in einem Alter, in dem andere Menschen in Rente gehen. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so tief sinken werde." Als Angestellte eines Subunternehmers verdiente sie manchmal nur 3,65 Euro Brutto die Stunde für die Reinigung von 400-Euro-Zimmern. 30 Minuten hatte sie pro Zimmer Zeit, um Betten neu zu beziehen, zu saugen, Badezimmer zu polieren.
Über die Fernbedienung zu wischen, sei oft nicht drin gewesen, sagt sie, obwohl das nötig wäre: "Manche Gäste sehen sich Pornofilme im Bett mit der Fernbedienung an und greifen sich ans Geschlecht." Andere gäben sich erst gar keine Mühe, irgendetwas zu vertuschen: "Einmal musste ich ein Zimmer reinigen, das übersät war mit gefüllten Kondomen. Ein Russe hatte dort Orgien mit Prostituierten gefeiert."
Das Grand Hyatt am Potsdamer Platz, eine Tür im fünften Stock. Ein "Bleibezimmer" entnimmt Dembee Forkert ihrer Liste - es ist also noch für mindestens eine Nacht belegt. Das Klingelschild leuchtet grün, doch am Türgriff hängt noch die International Herald Tribune - schläft der Gast vielleicht? Dembee Forkert klopft und ruft zweimal "Housekeeping", sicher ist sicher. Sie lässt die Tür offen, während sie das Zimmer putzt.
Das Bett ist zerwühlt, am Boden liegen ein Schlangenledergürtel und ein Plastikzahnstocher. Forkert rührt beides nicht an und saugt dran vorbei. Auf dem Glastisch steht ein aufgeklappter Laptop, Forkert wischt drumherum. Sie mag es nicht hochheben, "ich habe Angst, etwas kaputtzumachen". Das Zimmer kostet 515 Euro die Nacht, 60 Mal soviel wie Dembee Forkert in einer Stunde verdient (8,40 Euro). Von der Affäre um den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat sie gehört. "Eine unglaubliche Geschichte", sagt sie. Ihr selbst sei "so etwas" noch nie passiert.

Kampf gegen den Feinstaub

Zwischen 14 und 16 Zimmern putzt sie jeden Tag. Immer ist es ein Kampf gegen den Feinstaub, der auf die Möbel rieselt, wenn sie diese gerade erst poliert hat. Ein Kampf gegen das Hungergefühl ist das Putzen auch. Forkert verzichtet auf eine Mittagspause, aus Zeitgründen. So sei sie früher Zuhause. Ihr Zuhause ist eine Plattenbausiedlung in Marzahn, wo ihr deutscher Ehemann kocht und putzt. "Ich habe doch keine Lust mehr zum Putzen, wenn ich nach Hause komme", sagt sie und lacht. Ihr Traum? Sie streicht noch einmal über das in Polen gewaschene und gebügelte Bettlaken und lächelt: "Einmal eine Nacht in so einem Hotel."
Das Ritz Carlton Berlin. Es ist ein eher ruhiger Tag für Josie Schreiber, "Housekeeping Coordinator", nur 36 Gäste reisen ab. Morgen werden es 210 sein. Schreiber ist 29 Jahre alt, trägt Krawatte und das Haar zum Zopf gebändigt, in der Hand das Tagesblatt, das alle Daten enthält über Gäste und Menüs und den Spruch des Tages, den die Konzernzentrale in den USA bestimmt. An diesem Tag ist es ein Satz von Albert Einstein: "Lernen Sie von gestern, leben Sie für heute, hoffen Sie für Morgen." Zu Schreibers Job gehört es, für den Mops eines Gastes Schnuller zu besorgen, und darauf zu achten, dass die Sängerin Pink das richtige Wasser in ihrer Suite vorfindet. Seit sieben Jahren arbeitet sie im Ritz-Carlton.
Manchmal muss Schreiber auch heikle Situationen meistern: "Es ist schon vorgekommen, dass ein Zimmermädchen in einem Zimmer reinigen muss, in dem der Gast nur in Unterhose herumläuft. Dann werde ich angerufen, dass sie sich unwohl fühlt, und ich schicke einen Zimmerjungen hoch." Seit der Affäre um Strauss-Kahn, gilt auch im Ritz-Carlton Berlin, dass ein Zimmermädchen einen Türstopper befestigen muss, wenn der Gast im Raum ist. Es gibt zudem keine Massagen mehr auf den Zimmern, nur noch im Spa.

14.000 Euro - für eine Nacht

Von Stars (und ihrem Gehabe) lässt sich Josie Schreiber nicht beeindrucken, seit sie einmal im Badezimmer der Suite 1212 gesehen hat, dass der Schauspieler Will Smith dieselbe Zahnseidenmarke benutzt wie sie. "Stars sind doch auch nur Menschen", sagt sie. Der Unterschied ist nur: Sie haben etwas mehr Geld. Suite 1212 kostet 14.000 Euro - pro Nacht.
Manche Gäste, erzählt Schreiber, benähmen sich so, "wie ich mich nie in einem Hotel aufführen würde. Wir haben Gäste, vor allem aus dem Orient, die verlassen ihre Suiten, und man denkt, da hat eine Bombe eingeschlagen. Da müssen wir Teppiche extra reinigen, neu tapezieren und zerkratztes Parkett ausbessern lassen." Das werde den Gästen dann in Rechnung gestellt.

Berufsalltag Zimmermädchen Extra-Geld für Erbrochenes

Zimmermädchen müssen im Ritz-Carlton jeden Tag 13 Punkte zusammenputzen. Für ein kleines Zimmer gibt es einen Punkt, für eine Suite drei Punkte. Wenn Erbrochenes weggewischt werden muss, bekommt man mehr Geld. Josie Schreiber hat während ihrer Ausbildung selbst Betten bezogen und Wannen poliert. "Das ist ein harter Job, ich ziehe den Hut vor meinen Zimmerfrauen."

Raus aus den Luxushotels

Noch ein paar Monate, dann wird Josie Schreiber die Welt der Luxushotels verlassen, sich den Rucksack umschnallen und nach Australien fliegen. "Mein Herz sagt mir, ich muss noch mehr machen." Sie wolle "etwas für die Menschheit tun, auch wenn das jetzt großspurig klingt". Vor ein paar Wochen hat sie einen Bericht gesehen über die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll. "Ich kann mir auch vorstellen, für Greenpeace auf einem Boot unterwegs zu sein und mit eigenen Händen den Plastikmüll aus dem Meer herauszufischen."
Ein Zimmer, sagt Ana Feory nach drei Jahren in 17 verschiedenen Luxushotels, "verrät sehr viel über den Gast". Geschäftsmänner sind ihr die liebsten gewesen: "Die duschen morgens, sind den ganzen Tag unterwegs und abends in der Hotelbar, die kommen nur zum Schlafen." Amerikaner seien großzügig und hinterließen Trinkgeld, Fußballteams unordentlich, Franzosen neigten zum Geiz, aber gefürchtet habe sie sich "vor reichen arabischen Großfamilien. Die reisen mit Hauspersonal an, bleiben für Wochen, gehen den ganzen Tag shoppen und sitzen ansonsten vor dem Fernseher. Sie verrücken die Möbel und werfen Müll auf den Boden." Ana Feory schüttelt noch heute den Kopf, wenn sie an die drei Jahre als Putzfrau denkt. "Es ist unvorstellbar, wie verdreckt und vermüllt manche ihre Zimmer hinterlassen."
Ana Feory sagt, auf den Fluren der Fünf-Sterne-Häuser habe sie sich geschworen: "Darüber schreibst Du ein Buch." Vor ein paar Tagen ist es erschienen, Deutschland, mein Herz schlägt nicht für Dich heißt es. Es ist ein Protokoll aus einer Welt, für die man keinen Blick hat, wenn man sich ein 500-Euro-Zimmer leisten kann. Schlimm seien die rauen Hände gewesen, sagt Feory, die lange von 400 Euro im Monat leben musste. Und die eigene Unsichtbarkeit. Zimmermädchen sind Luft", sagt sie. Es sei ihnen verboten, mit den Gästen zu reden, "aus Schutz vor sexueller Belästigung".

Die Lobby genießen

Feory hat ihren Cappuccino längst ausgetrunken, möchte aber noch einen Moment in der Lobby sitzen bleiben. Sie genießt es, in einem Hotel zu sitzen und nicht abwischen oder saugen zu müssen. "Haben Sie die Toiletten hier gesehen?", fragt sie zum Abschied. "Müssen Sie! Sehr sauber!"

Samstag, 25. Juni 2011

Währungs-Crash: In 3 Jahren haben alle Eurozonenländer ihre nationalen Währungen wieder

Währungs-Crash: In 3 Jahren haben alle Eurozonenländer ihre nationalen Währungen wieder

Die Eurozone bricht auseinander. Der Währungs- und Finanzcrash ist nicht mehr aufzuhalten. Der einzig funktionierende Rettungsmechanismus bestünde in der Hinterlegung und dem Verkauf der französischen und deutschen Goldbestände. Doch erstens würden die Politiker dafür gelyncht werden und zweitens werden die USA den Deutschen ihr Gold nicht aushändigen. Real bleibt somit nur noch eine Welle an Staatspleiten

Bob Chapman, The International Forecaster, 18.06.2011

Jetzt, wo sich die zweite Runde der quantitativen Lockerung ihrem Ende neigt, werden die Investoren immer emotionaler, ein Vorgang, der auch Panik genannt wird. Bezüglich des nächste Woche stattfindenden Treffens des Offenmarktausschusses der US-Notenbank brauchen sie sich jedoch keine Hoffnungen zu machen. Dasselbe gilt für Europa, wo nächste Woche ein EU-Gipfel stattfinden wird.

Griechenland befindet sich in einem revolutionären Zustand und eine Vereinbarung ist in weiter Ferne. Fakt ist, dass die Banken, Regierungen, die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds sich auf überhaupt nichts einigen können. Die Griechen verlangen eine Aussetzung der Zahlungsverpflichtungen. Sollte es nicht dazu kommen, ist der griechische Staat pleite.

Wir erklärten bereits in der Vergangenheit, dass es in Griechenland genauso enden würde, und wir führten zu unterschiedlichen Gelegenheiten im griechischen Radio, Fernsehen und der Presse aus, dass sie genau so handeln sollten.

Griechenland erfüllte ganz einfach nicht die Bedingungen, um der Eurozone beizutreten, und die solventen Länder waren sich nicht nur völlig im Klaren darüber, sondern sahen sogar noch dabei zu, wie die schwachen Länder mithilfe von JPMorgan, Goldman Sachs und Citigroup ihre Bücher frisierten. Wir schrieben bereits vor 11 Jahren darüber, das interessierte aber niemanden.

Nach einem Jahr Austerität haben die Griechen bereits die Nase voll. Sie sind nicht in der Stimmung, ihr Land an die Banker abzutreten. Die Deutschen kauften jüngst Anteile an einem griechischen Telekommunikationsunternehmen für 30% des Realwerts. Solche herzerweichenden Geschäfte werden die Griechen in Zukunft jedoch nicht mehr dulden.

Als Griechenland am 01.01.2001 der Eurozone beitrat, waren sie noch glücklich über die Austeritätsmaßnahmen, die sie im eigenen Land durchführen müssten, um der Eurozone beizutreten, ganz einfach deshalb, weil sie zu jener Zeit die höchste Inflationsrate in ganz Europa hatten.

Das griechische Haushaltsdefizit war damals höher als das eines jeden anderen EU-Landes, doch die Banken stellten dem Staat weitere Kredite bereit, da es sich hierbei um eine politische Entscheidung handelte. Die EU und die Eurozone sollten die Blaupause für eine neue Weltwährung und die neue Weltregierung werden. Das ist der Grund, warum Griechenland und die anderen Länder überhaupt in die Eurozone kamen.

Und dann gab es ja auch noch das idiotische Konzept eines einheitlichen Zinssatzes für alle Eurozonenländer. Wir erklärten zu jener Zeit, dass dies mit Sicherheit in die Katastrophe führen würde, also zu genau dem, was wir nun 10 Jahre später mitverfolgen können.

Im Juni des Jahres 2000 empfahlen wir unseren Abonnenten Gold- und Silbermünzen, Edelmetallbarren sowie Gold- und Silberminenaktien zu kaufen. In der zweiten Aprilwoche des Jahres 2000 empfahlen wir ihnen, aus dem Aktienmarkt auszusteigen. 2 Wochen zuvor hatte der Aktienmarkt seinen Höchststand erreicht. Als der Dow Jones bei 14.000 Punkten lag, sagten wir einen Tiefpunkt von 6.600 Punkten voraus. Der Dow fiel daraufhin auf 6.550 Punkte. Wir empfahlen unseren Abonnenten ab Juni 2005, den Immobilienmarkt zu verlassen. Wie Sie sehen können, waren wir all diese Jahre den Entwicklungen einen Schritt voraus.

Wir hoffen, dass unsere Prognose bezüglich des Zusammenbruchs des Euros unsere beste Voraussage werden wird. Das Risiko besteht unseres Erachtens darin, dass Griechenland den Staatsbankrott verkündet und den Euro verlässt. Später folgen Irland, Portugal, danach Belgien, Spanien und Italien. Es dürfte wahrscheinlich 2 bis 3 Jahre dauern, bis dies zur Realität wird.

Die Deutschen wollen den Euro nicht und haben ihn nie gewollt. Wir gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 3 Jahre jedes Land wieder zu seiner Nationalwährung zurückkehren wird und der Traum einer Weltregierung in Europa bis auf weiteres tot ist.

Die negativen Auswirkungen der Griechenland-Krise dürften eine Reihe der europäischen Banken, die „zu groß zum Scheitern“ sind, zu Fall bringen und in den kreditgebenden Ländern zu bedeutenden Schäden führen. Das sind Fehler, die diese Länder in Zukunft so schnell nicht wiederholen werden.

Wir gehen nicht davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve dieses Mal in der Lage sein wird, die europäischen Banken zu retten. Die amerikanische Öffentlichkeit wird dies nach dem ganzen juristischen Affentheater, wo die FED bis vor das Berufungsgericht gezerrt wurde, nicht mehr länger tolerieren. Am Ende stellte sich ja heraus, dass die FED gelogen und ihre satzungsmäßigen Befugnisse überschritten hatte, indem sie wie eine Weltzentralbank agierte.

Die Probleme in den USA sind denen in Europa sehr ähnlich, und es ist nur eine Frage der Zeit, bevor es in den USA zur Finanzexplosion kommt. Nicht nur die 10-jährige griechische Staatsanleihe kann mit 17% rentieren, bei allen anderen Ländern können die Renditen ebenfalls für massive Probleme sorgen.

Die Steuerzahler in den USA, Großbritannien und Europa sind es leid, die Rechnung für all die Spekulationsgeschäfte und irrsinnigen politischen Eskapaden bezahlen zu müssen. Das wird bald ein Ende haben. Ja, das muss ein Ende haben, und der Staatsbankrott scheint die einzig mögliche Lösung zu sein.

Die Rendite für kurzfristige US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 3 Monaten liegt aktuell bei 0%. Titel mit 2-jähriger Laufzeit liegen bei 0,4%, während die Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit mit 2,91% rentieren. Die Renditen können also garnicht mehr weiter runter. Für sie gibt für sie nur noch eine Richtung: Nach oben. Auch der Kreditschaffung sind Grenzen gesetzt, obwohl wir diesen Punkt noch nicht erreicht haben. Wahrscheinlich wird dies erst in zwei, vielleicht auch drei Jahren der Fall sein.

Ein Aspekt des Schuldendebakels, den wir noch nicht ausführlich besprochen haben, sind die negativen Auswirkungen der Griechenlandkrise und eines Staatsbankrotts. Aktuell halten 33 europäische Banken bedeutende Mengen an Anleihen der PIIGS-Länder. Diese Banken könnten alle in die Pleite abrutschen, wenn die 5 oder 6 schwachen Eurozonenländer den Staatsbankrott verkünden.

Darüberhinaus gibt es auch diverse Länder und andere Marktteilnehmer, die ebenfalls mit solchen Anleihen vollgesogen sind. Genauso wie die US-Notenbank hat auch die Europäische Zentralbank gegen ihre eigenen Regeln verstoßen und Banken gerettet, wodurch sich die Vertreter der EZB juristisch auf Glatteis begeben haben.

Alleine die Tatsache, dass diese Banker gegen die Regeln verstießen, stellt bereits ein Problem dar. Die Frage ist doch, ob sie dafür im Gefängnis landen werden. Sie machen die Fehler und der Steuerzahler soll dafür bezahlen. Wir sind der Meinung, dass sie ins Gefängnis gehören.

Aufgrund der Aufkäufe von Schulden der 5 schwachen Eurozonenländer beläuft sich das Verlustrisiko auf bis zu USD 625 Milliarden. Die EZB hat dasselbe getan wie die FED. Beide haben die insolventen Banken über Wasser gehalten, indem sie den toxischen Müll dieser Banken aufkauften und in die eigene Bilanz übertrugen, wofür nun der Steuerzahler aufkommen muss.

Das ist nichts weiter als die Sozialisierung von Konzernschulden, also Faschismus. Der größte Teil dieses Giftmülls hat praktisch überhaupt keinen oder nur einen sehr geringen Wert. Wir fragen uns, was die FED und die EZB für den Dreck bezahlt haben. Beide hüllen sich diesbezüglich in Schweigen.

Es heißt, dass die EZB mit einem Hebel von 24:1 arbeitet und gerade einmal über USD 116 Milliarden an Eigenkapital und Reserven verfügt. Wenn die gehaltenen Vermögenswerte um 4,25% im Wert fallen, würde dies die gesamten Eigenkapitalreserven der Bank auslöschen. Das könnte ohne weiteres passieren, wenn Griechenland und die anderen 4 PIIGS pleite gehen.

Wir finden dies recht ominös, angesichts der Tatsache, dass keines der Problemländer ernstlich die Absicht hegt, der Bande von Bankern, die nichts weiter als Verbrecher sind, die Schulden zurückzuzahlen. Vielmehr würden wir drauf tippen, dass Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien, wohlmöglich auch Belgien den Staatsbankrott verkünden werden. Das bedeutet, dass die EZB gemeinsam mit anderen großen Banken der Eurozone pleite ist. Hierunter fallen auch viele nationale Zentralbanken.

Die Experten haben überhaupt keine Ahnung, wie ernst die Lage für das gesamte Weltfinanzsystem in Wirklichkeit ist. Aber vielleicht liegen wir ja auch falsch. Die EZB hält ja bloß USD 268 Milliarden an Griechenland-Anleihen. Für die Sozialisten ist das doch ein Klacks. Nun ja, dieser Betrag entspricht dennoch dem doppelten des EZB-Eigenkapitals.

Ein Bankrott Griechenlands hätte zur Folge, dass 94% der direkten Verluste von den europäischen Kreditoren getragen werden müssten, weitere 5% entfallen auf US-amerikanische Kreditoren. Andererseits ist zu berücksichtigen, dass die US-Finanzinstitutionen bei den Kreditausfallversicherungen rund 90% der Verluste einfahren würden. Die US-Banken haben den europäischen Banken Kreditausfallversicherungen im Wert von USD 120 Milliarden veräußert.

Wir sprechen hier von den Banken, die zu groß zum Scheitern sind, der US-Steuerzahler müsste also für die Verluste aufkommen. Haben sich diese US-Banken abgesichert? Wir wissen es nicht. Was wir wissen, ist, dass sie völlig irrational und inkompetent agierten – außer die US-Regierung oder die FED haben aus irgendeinem Grund zugesagt, dass sie für die Verluste aufkommen werden.

Wir gehen davon aus, dass es so eine Vereinbarung über die seitens US-amerikanischer Banken an europäische Banken verkauften Giftmüllpapiere gibt. Sollten die US-Notenbank, das US-Finanzministerium und der Börsenstabilisierungfonds einer eingehenden Prüfung unterzogen werden, werden wir hierzu genaueres wissen. Die Zahlen sind jedenfalls atemberaubend, und die irischen Schulden in Höhe von USD 100 Milliarden sind ebenfalls eine Belastung.

Die Spekulationen und Geheimvereinbarungen müssen ein Ende haben, wenn wir finanziell überleben wollen. Auf alle Fälle muss der Glass-Steagall Act wieder in Kraft gesetzt werden, für dessen Erhalt wir uns vor 13 Jahren einsetzten.

Wir können Ihnen jedenfalls versichern, dass die EZB pleite ist, sollte Griechenland am Ende in den Staatsbankrott abrutschen. Wir träumen seit 12 Jahren davon, da der Zusammenbruch der EZB und der Eurozone die Bestrebungen der Illuministen in Richtung Weltregierung teilweise zunichte machen würde.

Wir glauben, dass die EZB ganz einfach mehr Geld drucken wird, um eine solche Katastrophe zu verhindern. Sie wird also genau das tun, was auch die FED getan hat, um den Todeskampf weiter zu verlängern.

Der wirkliche Rettungsmechanismus bestünde darin, dass Frankreich und Deutschland ihr Gold einsetzen, um die Eurozone und den Euro zu retten – also wenn die USA die Deutschen überhaupt an ihr Gold heranlassen würden. Wir garantieren Ihnen, dass die Politiker dieser beiden Länder gelyncht würden, sollten sie versuchen, das Gold als Sicherheit zu hinterlegen, oder den Verkauf vorschlagen.

Die EZB hat genauso wie die FED jedwede Glaubwürdigkeit verloren. Es ist völlig offenkundig, dass diese zwei Zentralbanken nur eine Mission haben: Die Rettung des Finanzsystems, in dessen Händen sie sich befinden. Was passiert, wenn die Menschen das begreifen?

Die EZB und die Banker glaubten, Griechenland und das griechische Volk seien ein Kinderspiel. Die Banker gingen davon aus, sie könnten die Sache einfach durchziehen und das Land ausplündern. Doch als die Griechen erst einmal begriffen hatten, was hier überhaupt los ist, haben sie auch die richtigen Entscheidungen getroffen.

Das ist auch der Grund, warum wir so viel im dortigen Radio und Fernsehen aufgetreten sind und mit der Presse Interviews geführt haben. Das griechische Volk kennt die Wahrheit mittlerweile, und die Banker, der Euro und die EU sind am Ende. Die EZB ist tot, und ob sie sich dessen nun bewusst sind oder nicht, ist dabei völlig unerheblich.

Die weltweiten Schulden können nicht zurückgezahlt werden, das gilt im Besonderen für die Schulden der USA, Großbritanniens und der Eurozone. Die einzige Möglichkeit ist der Zusammenbruch. Nichts kann das System noch retten. Die Frage ist nur, wann es passiert und welcher Auslöser das Kartenhaus einstürzen lässt. Griechenland könnte dieser Auslöser sein.


Lesen Sie mehr über Währungs-Crash: In 3 Jahren haben alle Eurozonenländer ihre nationalen Währungen wieder von www.propagandafront.de

Deutsche mehrheitlich gegen Geldspritze für Griechenland

Ich sitze heute am Frühstückstisch und durchblätter den Oberlausitz-Kurier. Ein kostenloses Blatt was sich durch Anzeigen refinanziert und mit Werbebeilagen verteilt wird.
In der Ausgabe 25 vom 25.06.2011 lese ich, dass die Mehrheit der Deutschen gegen Hilfen für Grichenland ist. Erstaunt war ich, dass sich
sage und schreibe 77% 
dagegen aussprachen. Überregionale Blätter würden solche Zahlen wohl eher weniger veröffentlichen. Der Leser könnte ja den Eindruck bekommen, dass es da noch jemanden gibt, der genau so denkt wie ich.

Würde die EU wieder frisches Geld nach Griechenland pumpen, so könnte die EU es gleich den Privatbanken überlassen. Das Geld dient für die Finanzierung der Zinsen aus den Schulden.

Da die Finanzspritze wieder nur geborgtes Geld ist, würde die Schuldenlast und damit die Zinslast weiter ansteigen. Griechenland ist heute eigentlich schon zahlungsunfähig und wird durch Neuverschuldung noch am Leben erhalten. Man spricht landläufig in solchen Fällen von Konkursverschleppung.

Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass Josef Ackermann von der Deutschen Bank unserem Finanzminister den Vorschlag gemacht hat sanft umzuschulden. Man nehme Steuergeld, schickt das nach Griechenland und Griechenland bezahlt damit die Zinsen aus den Verbindlichkeiten der Privatbanken. Da absehbar ist, dass Griechenlande dieses Geld nicht zurückzahlen wird, dürfte es auf das Gleiche herauslaufen, als würde man das Geld direkt an die Privatbanken zahlen.

Im beschriebenem Fall dürfte es Griechenland als Verlierer geben, der Verbindlichkeit und Zins aus der Verbindlichkeit nochmals aufstockt und damit tiefer in der Kreide steht als je zuvor. Aber was ist schon der Unterschied zwischen tod und mausetod?

Der dümmere Dumme ist der Steuerzahler, der sein GEBOBRGTES Geld nie wieder sieht und  jetzt dafür gerade stehen soll. Gewinner die Privatbanken, die für die Anleihen jetzt Cash sehen.

Klasse Herr Ackermann! Danke Frau BuKa Merkel, dass Sie uns verscherbeln und zu Sklaven der Finanzindustrie machen!

Freitag, 24. Juni 2011

Die Zentralbanken sind bankrott

Eigentlich bin ich es leid jede Woche einen neuen Tiefkursrekord des Euro gegenüber den Franken zu vermelden. Dieser ständige Absturz geht schon seit Jahren so, aber es scheint nur wenige im Euro-Raum zu stören, dass ihre Währung massiv an Kaufkraft verliert. Alleine in den letzten drei Jahren fast 27 Prozent. Gestern fiel der Euro auf sagenhafte 1,1856 Franken und aktuell liegt der Kurs knapp über 1,19. Die Märket haben kein Vertrauen in den Euro und verkaufen diesen wie es nur geht. Gleichzeitig ist den Investoren klar, die Zentralbanken sind völlig bankrott und damit handlungsunfähig. Noch eine Rettung können sie nicht mehr stemmen. Das Spiel ist aus, „Rien ne va plus!“

Vor zwei Jahren haben die Zentralbanken noch die Grossbanken retten müssen. Nun geraten die Notenbanken selber ins Wanken. Allen voran die Schweizer Nationalbank (SNB) und die Europäische Zentralbank (EZB), aber auch die Federal Reserve (Fed). Wenn man ihre Bilanzen anschaut, dann würden sie ihre eigenen Kapitalvorschriften für Grossbanken nicht mehr einhalten können. Sie sind völlig unterkapitalisiert. Die SNB hat eine Eigenkapitalquote von nur noch 8,4 Prozent und die EZB lächerliche 4,3 Prozent!

Die Eurokrise hat die Stabilität der SNB infrage gestellt. Der Grund: Die Devisenreserven bescheren der SNB Milliardenverluste. 2010 versuchte die SNB mit hunderten Milliarden den Euro zu stützen. Erreicht hat sie gar nichts damit, denn der Kurs fiel und fiel weiter. Ich hatte vor einem Jahr schon gewarnt, diese Stützungsversuche sind sinnlos, denn man kann nicht gegen den Markt was ausrichten, wenn dieser kein Vertrauen mehr in den Euro hat. Die SNB hat sich damit nur einen gigantischen Kursverlust von über 20 Milliarden Franken eingefahren und dieses Jahr sieht es noch viel schlimmer aus.

Allein seit Ende März, dem letzten Quartalsabschluss, haben die Schwäche des Euro und des Dollar sowie Auszahlungen an Bund und Kantone dazu geführt, dass sich das Eigenkapital (EK) der Nationalbank von damals 44 Milliarden Franken halbiert hat. Damit sank die Eigenkapitalquote auf 8,4 Prozent, und das Verhältnis von eigenen Mitteln zur Bilanzsumme (Leverage Ratio) beträgt knapp 12. Verglichen mit einer grundsoliden Bilanz mit einem EK von über 50 Prozent, wie sie die SNB noch vor zwei Jahren hatte, wird es ungemütlich, und eine UBS-Rettungsübung wie vor zwei Jahren wäre kaum mehr möglich.

Die EZB ist in einem noch schlimmeren Zustand. Was bei der SNB die Devisenreserven sind, das sind bei der EZB die Kredite und die Staatsanleihen der sogenannten PIIGS-Staaten. Für nicht weniger als 444 Milliarden Euro hat die EZB solche wertlosen Giftpapiere in ihren Büchern. Darum wehrt sie sich auch standhaft gegen jeglichen Schuldenerlass für die Griechen und in der Folge für die anderen Staaten, denn der würde zur Pleite der EZB führen, was sie faktisch eh schon ist. Bei einem sogenannter Haircut würde sie einen Grossteil der Schuldscheine abschreiben müssen und wäre bankrott.

Was hier passiert ist tatsächlich eine Konkursverschleppung, denn die Situation ist aussichtslos. Jeder Unternehmer der so etwas mit seiner Firma macht, würde schwer bestraft oder hinter Gittern laden.

Bei der Federal Reserve sieht es noch viel schlimmer aus, es spottet jeder Beschreibung. Am Donnerstag gab die Fed bekannt, ihre Bilanzsumme wäre auf einen Rekord von 2,86 Billionen Dollar angewachsen. Ja, das sind 2860 Milliarden! Die Bilanz der Fed steigt stetig jede Woche, während sie ihren Plan verfolgt, die 600 Milliarden an Treasury Notes bis Ende Juni aufzukaufen. Dieses Kaufprogramm genannt Quantitive Easing 2 oder QE2 soll die Finanzkrise lindern und die langfristigen Zinsen niedrig halten.

Im Jahre 2007 vor der Finanzkrise waren die Verbindlichkeiten der Fed nur 870 Milliarden Dollar. Der Bestand an Schuldscheinen des US-Schatzamtes sind aber mittlerweile auf 1,6 Billionen Dollar gestiegen. Und die mit Hypotheken gesicherten Schrottpapiere sind auf knapp unter 1 Billion Dollar angewachsen. Auch hier, wenn man eine realistische Bewertung vornehmen würde, müsste man einen Grossteil der Papiere abschreiben und die Fed wäre dann völlig unterkapitalisiert und pleite.

Wir sehen, die Zentralbanken sind bankrott, handlungsunfähig und erledigt. Die „Gelddruckerei“ bewirkt nur eine massive Inflation und damit Teuerung. Realistisch liegt diese in den USA und EU mindestens bei 10 Prozent, wenn nicht viel höher. Die offiziellen Statistiken sind doch manipuliert und gefälscht.

Die SNB kann nichts unternehmen, um etwas gegen den starken Franken auszurichten, denn es handelt sich um eine Dollar- und Euro-Schwäche. Das wird für die Schweiz erhebliche negative wirtschaftliche Folgen haben. Wie mir von Unternehmen mitgeteilt wird, brechen die Aufträge bereits massiv ein. Die Schweizer Exportindustrie und auch der Tourismus sehen harte Zeiten entgegen. Man wird sich ab Herbst auch in der Schweiz auf Kurzarbeit, Entlassungen und steigender Arbeitslosigkeit einstellen müssen.

WWF – Der Pakt mit dem Panda

WWF – Der Pakt mit dem Panda

Leider sieht man viel zu selten Dokumentarfilme in den Öffentlichen Rechtlichen Rundfunkanstalten, welche eine derart tiefgreifende organisierte Struktur von Korruption, Lug, Betrug und Schädigung von Mensch und Natur offenbaren!
Die Unterlassungsklage, sowie Stellungnahme des WWF, zeigen letztendlich nur, welches heiße Eisen hier aufgegriffen wurde!
Die SZ sprach in einem Beitrag „WWF und die Industrie – der Pakt mit dem Panda“ vom 22.06.2011 über den Dokumentarfilm von Wilfried Huismann.
Mich überraschte es, dass in dem Artikel die folgende Überschrift auftauchte „Der geheime „Club der 1001″, denn hier kommen wir den wahren Urhebern und den Interessen, welche jene „Wohltäter“ vertreten, immer näher.
Ein Verweis auf einen exzellenten Beitrag unserer Schweizer Nachbarn:
Der WWF und seine Gründer – was Eliten unter Umweltschutz verstehen
Am 11. September 1961 wurde der Verein von Leuten aus dem Eliteclub „1001 Club“ finanziert und gegründet. Die Geschichte über die WWF-Erschaffer ist eine, die die Organisation lieber im Hintergrund lassen möchte. Dies hat gute Gründe, denn es gibt unschöne Verbindungen zu den Bilderberg-Konferenzen, Eugenik, Grosswildjagden, Schmiergeldaffären und sogar zum Nationalsozialismus, welche dem Ruf des gemeinnützigen Vereins geschadet haben. Doch wie gemeinnützig kann ein Verein sein, deren Präsidenten solche Aktivitäten verfolgen? Tatsächlich scheint die Rufschädigung des WWF’s nicht ganz unbegründet, denn Vorwürfe erhärten sich auch um die Aktivitäten des Vereins selbst – wegen Verwicklungen in Korruption, verdeckte Kriegsführung und der  Abholzung des kongolesischen Regenwaldes. Hat die Mentalität der Gründer den Verein derartig geprägt? Wearechange.ch recherchierte. weiterlesen
Videobeschreibung: Eine mutige WDR/SWR-Produktion über die Machenschaften des World Wildlife Fund

Letzte öffentliche Ausstrahlung 22.06.2011 23.30 ARD : Monsanto und die dunkle Seite des WWF http://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-fo… (Wdhlg 24.06 21Uhr EinsExtra)
Stellungnahme des WWF: http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/
Was uns der WWF verschweigt
Film von Wilfried Huismann

Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisation der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf das gute Gewissen der Spender – alle sollen sich beteiligen wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden.
Vor 50 Jahren wurde der WWF gegründet – am 11. September 1961. Heute ist der WWF die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt – weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft.
Die Dokumentation will die Geheimnisse des WWF ergründen. Sie wird zur einer Reise ins Herz des grünen Empire und sie erschüttert den Glauben an den Panda.
Eine CoProduktion von WDR und SWR
Die in der ursprünglichen Pressemeldung vom 11. Mai 2011 enthaltene Aussage, wonach das ARD-Team auf Borneo (Indonesien) „kein einziges Organ-Utan Schutzprojekt des WWF“ gefunden hat, halten wir nicht aufrecht. Gleiches gilt für die Formulierung: „Der WWF nimmt Geld von den Unternehmen und verschafft ihm das Gütesiegel für nachhaltige Produktionen“, soweit dadurch der Eindruck erweckt wird, das Unternehmen würde gegen Geldzahlung ein WWF-Gütesiegel für nachhaltige Produktionen erhalten. Hierzu haben wir uns auch gegenüber WWF Deutschland zur Unterlassung verpflichtet.